Bartholomäus Kink

Bartholomäus Kink

* 09.06.1938
† 27.12.2011
Erstellt von OVB Heimatzeitungen

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Bartholomäus Kink, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion, München

05.01.2012 um 07:22 Uhr von Gast
In der Kirche und den Vereinen tief verwurzelt Bartholomäus Kink zu Grabe getragen Prien - 23 Jahre lang war Bartholomäus Kink Kirchenschweizer in der Pfarrei und Kirche "Maria Himmelfahrt" in Prien. Solange es seine Gesundheit ermöglichte, sorgte er liebenswürdig, umsichtig und treu bei hohen Festtagen und festlichen Sonntagsgottesdiensten für Ordnung. Nach schwerer Krankheit verstarb Kink unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen. Unter überaus großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde für ihn ein Requiem gefeiert. Bartholomäus Kink war einer der letzten Kirchenschweizer in Bayern. Monsignore Bruno Fink zelebrierte den Trauergottesdienst zusammen mit seinen Priesterkollegen Josef Dengl und Josef Steindlmüller sowie mit Kaplan Konrad Roider. Fink erinnerte in seinem Nachruf daran, dass Bartholomäus Kink sein Ehrenamt zuletzt - trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen - bei der sommerlichen Primiz von Michael Steindlmüller und beim herbstlichen Pfarrverbandsgründungsfest ausgeübt hatte. Der gebürtige Höhenberger war seiner Geburtsgemeinde Aschau zeitlebens so eng verbunden wie seiner Familie und seinem Wahlort Prien. In der Marktgemeinde wohnte er seit 1985. Mit seiner Ehefrau - 1966 war die Hochzeit gewesen -, seinen zwei Kindern und seinen drei Enkeln teilte er die Liebe zur Natur, zum Garten und zur Volksmusik. "Das Amt des Kirchenschweizers war maßgeschneidert für Herrn Kink, der ungezählten Kirchgängern, Ministranten und Fahnenabordnungen ihre Plätze zuwies", so Monsignore Fink. Am Trauergottesdienst beteiligten sich auch die Fahnenabordnungen des Trachtenvereins Prien, des Trachtenvereins "D´Griabinga" Hohenaschau, der Kolpingfamilie Prien und der Sanitätsbereitschaft Aschau des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Am offenen Grab würdigte Priens Trachtenvorstand Klaus Löhmann den Volksmusikliebhaber und das seit 1986 dem Trachtenverein zugehörige Mitglied mit einem ehrenden Nachruf. BRK-Bereitschaftsleiter Thomas Hösch aus Aschau dankte dem langjährigen Mitglied und Kolonnenfüher von 1972 bis 1977. An eine über 50-jährige Mitgliedszeit bei der Postgewerkschaft erinnerte dessen Vertreter Fritz Wanner. Kink war sowohl in Aschau als auch später in Prien als Postbote ein geschätzter Überbringer von Nachrichten jeglicher Art. Über 41 Jahre gehörte Kink der Vorstandschaft vom Verein der Aschauer Garten- und Blumenfreunde an, unter anderem war er 30 Jahre Baumwart und Pflanzenschutzwart. "Der Barthl hatte eine ruhige, gefällige, natürliche, freundliche und anpackende Art, die uns sehr fehlen wird. Schon vor zehn Jahren ernannten wir ihn ob seines großen Eifers zum Ehrenmitglied", so Hans Rucker, der Vorsitzende des Vereins in Aschau. Die musikalische Gestaltung des Requiems und der Beerdigung auf dem Friedhof übernahmen die Schwarzensteiner Sängerinnen aus Aschau, eine Volksmusikgruppe der Priener Musikschule und Wildenwarter Bläser. hö