Franz Oberloher

Franz Oberloher

* 04.07.1931
† 04.06.2011
Erstellt von OVB Heimatzeitungen

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Franz Oberloher, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion, München

17.06.2011 um 17:00 Uhr von Gast
Am Grabe von Franz Oberloher Der Marksteinvater in Gollenshausen beerdigt Nach einer längeren schweren Krankheit ist der Marksteinvater von Fembach, Franz Oberloher, im Alter von fast 80 Jahren gestorben. Eine große Trauergemeinde gab dem bekannten und beliebten Mibürger auf dem Kirchenfriedhof das letzte Geleit. Den Trauergottesdienst in der Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer i. R. Nepomuk Huber. Eine bewegende Ansprache zum Begräbnis seines Vaters hielt sein Sohn Georg Oberloher, Diakon in der Pfarrei Seebruck. "I hob an guten Papa gehabt", so zeichnete Oberloher das Bild seines Vaters, der als viertes von vier Kindern vom Lampl in Hitzing geboren wurde. Nach der Schulzeit sei er zu Hause am Hof geblieben, da der Zweite Weltkrieg herrschte und sein Onkel einrücken musste. "Felix" wie sein Vater auch genannt worden, sei ein geselliger und humorvoller Mensch gewesen, der gerne unter Freunden war. Als sein Vater starb, war er erst 21 Jahre alt und musste sich mit seinem Onkel um die Familie und den Hof kümmern. 1956 heiratete er seine Frau Regina und der Ehebund jährte sich vor 14 Tagen zum 55. Mal. Drei Töchter und zwei Söhne schenkte das Ehepar das Leben. "Papa war ein Werkler, ein Macher und so sei es mit dem Marksteinhof bergauf gegangen. Im Laufe der Zeit sei ein völlig neuer Bauernhof entstanden. "Die Landwirtschaft - das war sein Leben!" und so war es für ihn nicht leicht den Hof zu übergeben. Ein schwerer Schicksalsschlag war es für ihn 2005 als sein Schwiersohn Ludwig gestoben ist. Freude bereitete ihn jedoch seine vielen Enkelkinder. "Der Papa "krankelte " jedoch immer mehr und so haben zahlreiche Krankenhaus-Aufenthalte sein Leben geprägt, so der Diakon. 30 Chemotherapien seien nicht spurlos an ihm vorübergegangen. "Papa hat gekämpft, wie ein Löwe, aber hat einen Kampf gekämpft, den er einfach nicht gewinnen konnte. Er wollte noch nicht sterben", so die Abschiedsworte seines Sohnes Georg. Außer den vielen Trauergästen nahmen am Grabe auch Vertreter des Bauernverbandes und der Feuerwehr Seebruck Abschied von einem lieben Mitbürger. th